Herbstsynode 2025 (mit drei Anhängen)

am 7. November 2025 in Waldshut

Drei Schwerpunkte hatte die Herbstsynode im Jahr 2025: Weichenstellung für die Bezirkssynode am Hochrhein, Bericht über die Klinikseelsorge und die Rückschau von Felix Lohrer.

Gottesdienst zur Eröffnung
Eröffnet wurde die Synode durch den Vorsitzenden Felix Lohrer mit einem Abendmahlsgottesdienst.
Die Predigt von Dekan Markus Wagenbach war eindrücklich und bemerkenswert. Durch die Auswahl des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter betonte er den ersten Teil des Leitspruchs des Bezirks „Verwurzelt in Christus …“ Ihm war wichtig, dass im Gleichnis das barmherzige Wahrnehmen der Notlage der erste Schritt zur Hilfe war. Auch wenn uns oft das Wahrnehmen einer Notlage schwer fällt, sei es der Schlüssel zur Aktion.
Den Gottesdienst hatte Bezirkskantor Matthias Flierl musikalisch gestaltet und erhielt begeisterten Applaus.
Danach stärkten sich die Synodalen und Gäste bei einem Imbiss mit viel Gelegenheit zum Austausch.
Tagung der Synode
Neu verpflichtet als Synodale wurde Rita Möckli (Herrischried) und Pfarrerin Simone Falk stellte sich vor. Frau Falk ist im Probedienst in Jestetten.
Neue Regeln zur Wahl der Synodalen ab dem Jahr 2026
 
Die Anwendung des bislang üblichen Verfahrens zur Wahl in die Bezirkssynode hätte schon ab dem kommenden Jahr zu Schwierigkeiten bei der Besetzung von Aufgaben in der Leitung des Kirchenbezirks geführt. Bereits seit mehreren Jahren hatte Felix Lohrer mit den relevanten Stellen in Karlsruhe geprüft, mit welchem Modell die Funktionsfähigkeit der Bezirkssynode unterstützt werden konnte. Mehrmals hat sich der Bezirkskirchenrat während Klausurtagungen informell mit dem Thema befasst, bis der Entwurf für die erforderliche Rechtsverordnung abgestimmt und fixiert werden konnte. Die Mitwirkung von ehrenamtlichen Mitgliedern wird gestärkt, die der hauptamtlich Tätigen nicht eingeschränkt, aber Entlastungen für Pfarrpersonen sind durch Absprachen in den Dienstgruppen möglich.
Die Synode stimmte dem entsprechenden Beschlussvorschlag einstimmig zu. Das Präsidium der Synode (Felix Lohrer, Dr. Susanne Ilgner, Sven Holtkam) hatte die Abstimmung hervorragend vorbereitet und effektiv organisier. Der Dank an Felix Lohrer für seinen jahrelangen und unermüdlichen Einsatz für das Thema wurde mit lautem Applaus unterstrichen. Details s. Anlagen
Klinikseelsorge
Pfarrerin Nicole Otte-Kempf gab einen eindrücklichen Überblick über die Aufgaben der Klinikseelsorge. Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit der röm.-kath. Klinikseelsorgerin ist gut, die Kooperation klappt gut. Personen, die eine seelsorgerliche Betreuung wünschen, werden kontaktiert. Das gilt auch für Angehörige und Mitarbeitende im Spital. Dazu gibt es zusätzliche Angebote zur Ausbildung von Ehrenamtlichen, für Angehörige von Sternenkindern usw. Zu den Details s. Anhang.
Rückblick
Felix Lohrer gab einen mit vielen Fotos illustrierten Rückblick auf die Synode seit dem Jahr 2020. Es gab viele Änderungen in den Regeln und Abläufen. Bei intensiven Rückfragen sei ihm von jetzigen geschäftsführenden Direktor gesagt worden: „Macht es, wie es für euch funktioniert, aber macht es!“ Dieser Satz sei auch für die kommende Zeit gut geeignet.
Alle Synodalen und in der Synode Mitwirkenden wurden mit dem Losungsbüchlein, einem Notizheft und Kugelschreibern und einem personalisierten Lesezeichen beschenkt.
Bezirksdiakoniepfarrer Matthias Hasenbrink gab einen Überblick über die Herausforderungen, die den Diakonieverband beschäftigen. Die personellen Wechsel laufen gut, allerdings konnte für Ulla Hahn (Familienzentrum) noch keine Nachfolge identifiziert werden.
Schuldekanin Martina Dinner berichtete über den Religionsunterricht, dass er in fast alle Schulen verfügbar ist. Parallelangebote der Konfessionen sind aber aus Personalmangel nicht möglich.
Eine neue Herausforderung besteht in der Vakanzvertretung für das Schuldekanat in Villingen durch Frau Dinner.
Dekan Markus Wagenbach berichtete über personelle Wechsel im vergangenen Halbjahr. Inzwischen sind von 15 Pfarrstellen fünf vakant.
Die Einstufung der Pfarrhäuser nach „rot“, „gelb“ und „grün“, die Beampelung, ist abgeschlossen. In jedem Kooperationsraum sind Pfarrwohnungen vorhanden und auf „grün“ gestellt, die für den Personalstand im Jahr 2026 erforderlich sind.
Am 7. März 2026 wird ein Impulstag des Bezirks in Waldshut stattfinden, der sich vor allem an die neu gewählten Kirchenältesten wenden wird. Einladungen werden rechtzeitig verteilt.
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