„Auf ihn war immer Verlass!“
Armin Schnurr, Geschäftsführer des VSA, geht in den Ruhestand
Lörrach, Christuskirche: Am warmen und sonnigen Freitagnachmittag, den 24.01.25, feierte der 64-jährige Geschäftsführer des Verwaltungs- und Serviceamtes (VSA) Lörrach, Armin Schnurr, zusammen mit etwa 60 Gästen, den beiden gastgebenden Dekanen Bärbel Schäfer und Markus Wagenbach und seinen Familienangehörigen nach 7,5 Jahren Tätigkeit seine baldige Verabschiedung in den Ruhestand, welchen er am 01. März antreten wird.

(v.l.n.r.) Armin Schnurr, Leiter des Verwaltungs- und Serviceamtes (VSA) zuständig für die Dekanate Markgräflerland und Hochrhein und die beiden gastgebenden Dekane Bärbel Schäfer (Kirchenbezirk Markgräflerland) und Markus Wagenbach (Kirchenbezirk Hochrhein) an der Verabschiedungsfeier für Armin Schnurr in den Räumlichkeiten der neu renovierten Christuskirche, Lörrach.
Quelle: Andrea Kohl / Dekanat Markgräflerland - eingebettet von www.ekima.info
Armin Schnurr war zuvor Leiter des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) und in der Finanzverwaltung tätig. Als Geschäftsführer des VSA war er für 70 Kirchengemeinden, 2 Diakonische Werke, 2 Sozialstationen und eine diakonische Jugendhilfeeinrichtung mit ca. 1.900 haupt- und nebenberuflichen Mitarbeitenden und ca. 250 kirchliche Immobilien zuständig. Auch gehörten 47 Kindertageseinrichtungen zu seinem Verantwortungsbereich.
Die Verabschiedung begann mit einem festlichen Gottesdient in der frisch renovierten Christuskirche. Dekanin Schäfer begrüßte die Festtagsgesellschaft mit dem von Herrn Schnurr gewünschten Lied „Befiehl du deine Wege“. Dieses geistliche Lied handelt von der Zuversicht und Hoffnung eines Gläubigen, der sein Leben und seine Zukunft Gott anvertraut.
Dekanin Schäfer sprach in ihrer Predigt u.a. über das Licht aus dem Johannesprolog, welches Herrn Schnurr in seinen kommenden Lebensjahren begleiten wird. „Das Licht soll für Sie und uns strahlen“, denn Jesus Christus ist „das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.“ (Joh.1,9) Die wärmende Mittagsonne erhellte gleichzeitig die Christuskirche und belebte mit ihrem Schattenspiel die Altarrückwand der neuen Kirche.
Dekan Wagenbach grüßte den baldigen Pensionär mit dem Bibelvers aus Jesaja 41,10: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“
Danach wurde Herr Schnurr von den Dekanen für seinen kommenden Lebensweg gesegnet. Der Gottesdienst ging mit dem von Herrn Schnurr gewünschten Lied „Vertrau den neuen Wegen“ zu Ende.

Festtagsgesellschaft an der Verabschiedungsfeier von Armin Schnurr, Leiter des Verwaltungs- und Serviceamtes Lörrach, in den Räumen der frisch renovierten Christuskirche, der Kirche im Quadrat, Lörrach.
Quelle: Andrea Kohl / Dekanat Markgräflerland - eingebettet von www.ekima.info
Im Erdgeschoss des neuen Kirchenkomplexes in der Nansenstraße 10, der „Kirche im Quadrat“, wartete nun ein Empfang mit Buffet und Sekt auf die Festtagsgäste, welche weitere Grußworte an Herrn Schnurr ausrichteten.
So bedankte sich Angelika Walliser, Vorsitzende der Bezirkssynode, bei dem mit Zahlen versierten Schnurr dafür, dass er die Zahlen des Haushalts immer klar und präzise dargelegte und so Entscheidungswege unterstützt und vereinfacht hatte.

Karin Racke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes des Landkreises Lörrach übergibt Armin Schnurr, Leiter des Verwaltungs-und Serviceamtes Lörrach, ein Taschenrechner-Geschenk aus Schokolade zum Dank für seine jahrelange Verlässlichkeit und Genauigkeit.
Quelle: Andrea Kohl / Dekanat Markgräflerland - eingebettet von www.ekima.info
Karin Racke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, präsentierte Herrn Schnurr einen Schokoladen-Taschenrechner als Geschenk, falls ihm die Arbeit für die Kirchengemeinde, den Bezirk und die Diakonischen Träger in der Zukunft fehlen werden. Sie berichtete, wie gut Armin Schnurr das Rechnungswesen beherrschte. Er wusste genau, wie das Mal-Zeichen Resultate brachte, denn „wenn zwei Faktoren miteinander multipliziert werden, sprich zwei Partner kooperieren, dann ergibt sich das größtmögliche Ergebnis aus der Verbindung beider Partner,“ so Racke. Schnurr verstand es ausgezeichnet, Kirche als Summe aus Verkündigung, Nächstenliebe und Administration zu vertreten.
„Nun dürfen Sie die C-Taste, sprich „Clear“, drücken, neue, spannende Dinge entstehen lassen und den nächsten Lebensabschnitt mit der Hilfe Gottes begehen, das wünschen wir Ihnen alle von ganzem Herzen,“ so Racke.
„Nun dürfen Sie die C-Taste, sprich „Clear“, drücken, neue, spannende Dinge entstehen lassen und den nächsten Lebensabschnitt mit der Hilfe Gottes begehen, das wünschen wir Ihnen alle von ganzem Herzen,“ so Racke.
Danach übernahm Herr Schnurr selbst das Wort und erzählte von der Entwicklung des VSA in den letzten Jahren: „Als ich vor siebeneinhalb Jahren die Geschäftsführung der VSA übernahm, gab es 17 Mitarbeitende, heute sind es 35 – wir sind kontinuierlich angewachsen, haben unsere Größe verdoppelt und mehr und mehr Aufgaben übernommen, wie z.B. auch die Trägerschaft eines Kindergartens. Nun entwickeln wir uns zum Dienstleistungszentrum Süd.“
Ganz besonders schätzte Herr Schnurr das Engagement der Ehrenamtlichen. Ohne sie sei das Gemeindeleben undenkbar, ganz besonders wenn die Ressourcen knapper werden. Deswegen möchte er sich nun in seinem Ruhestand für ihre Wertschätzung einsetzen: „Wenn wir Ehrenamtlichen ein 10 Euro Geschenk überreichen wollen, beginnt in Deutschland die Bürokratie, denn um steuerfrei Geschenke zu machen, darf ein 10 Euro Wert nicht überschritten werden. Für ein 10 Euro Geschenk muss auch der Wert des Geschenkpapiers und der Grußkarte mit eingerechnet werden, sodass der eigentliche Wert des Geschenkes immer mehr abnimmt. Solch ein Vorgehen würdigt nicht die wertvolle Arbeit von Ehrenamtlichen und ich werde mich mit einem Brief an den Bundestag dafür einsetzen, dass bei Geschenken für Ehrenamtliche großzügiger vorgegangen werden kann.“
Zuletzt bedankte sich Armin Schnurr bei seiner Familie und Ehefrau, die oft seine Abwesenheit wegen seiner beruflichen Herausforderungen billigen mussten, seinen Kollegen, den Gastgebenden der Verabschiedungsfeier und den neuen Partnern der Kirche im Quadrat, dem Diakonischen Werk und der Kirchengemeinde Christuskirche, welche zusammen mit dem VSA das neue Kirchenzentrum an der Christuskirche ermöglichten.





