Neue Geschäftsführerin DW-Verband
Verbandsversammlung am 22. Januar 2025, Anne Wendler gewählt
Bericht über das vergangene Jahr, Genehmigung des Jahresabschlusses und Wahl der Nachfolgerin für den Geschäftsführer Andreas Harder waren die Schwerpunkte der Verbandsversammlung am 22. Januar im Familienzentrum in Lauchringen. Der Diakonieverband Hochrhein mit Sitz in Waldshut befindet sich in sicherem Fahrwasser und die personellen Angelegenheiten sind geregelt. Es spricht für die Qualität der Arbeit, dass alle Abstimmungen einstimmig verliefen.
Die Vorsitzende der Verbandsversammlung, Petra Naylor, eröffnete die Versammlung und begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden und des Kirchenbezirks, der Mitglieder im Diakonieverband.
Bezirksdiakoniepfarrer Matthias Hasenbrink stimmte die Versammlung mit einer Andacht ein.
Die Leiterin des Familienzentrums, Ulla Hahn, berichtete über die vielfältigen Angebote für Familien, Kinder und ältere Personen. Nach kleinen Anfängen hat das Familienzentrum inzwischen ca. 20 Mitarbeitende und ca. 120 ehrenamtlich Tätige gefunden. Die Arbeitsgebiete sind so vielfältig, dass man sie am besten auf der ausführlichen und aktuellen Homepage faz-hochrhein.de nachliest.
Der Bericht des Aufsichtsrates, den Herr Jürgen Bendig als Aufsichtsratsvorsitzender der Versammlung gab, ist als Anlage unten einsehbar. Jürgen Bendig beschrieb die Zusammenarbeit des Aufsichtsrates mit der Geschäftsführung insbesondere zu den Themen Finanzen, Personalangelegenheiten und Stand der Aktivitäten, z. B. Start des Naturkindergartens im September 2024. Jahresabschluss, Planung und Vorbereitung der Wahl der neuen Geschäftsführerin wurden mit der Geschäftsführung besprochen und der Verbandsversammlung zur Zustimmung empfohlen. Bendig dankte der Geschäftsführung und allen im Diakonieverband Beschäftigten für Ihre Arbeit. Er erläuterte den Auswahlprozess für die Nachfolge des aktuellen Geschäftsführer Andreas Harder und empfahl die Wahl von Anne Wendler der Verbandsversammlung.
Frau Anne Wendler stellte sich dann dem Wahlgremium vor und wurde einstimmig gewählt. Sie tritt ihr Amt per 1. Juli diesen Jahres an und wird von Andreas Harder mit einem vereinbarten Plan eingeführt, der insbesondere das Netzwerk zu den fördernden und zuschuss-gebenden Institutionen erhalten und entwickeln soll.
Bei der Vorstellung des Jahresabschlusses und der Planung für das neue Jahr 2025 ging Harder besonders auf die große Zahl der Zuschussgeber und Förderungen ein. Aktuell geben etwa 30 Institutionen Zuschüsse. Etwa 15 % der Mittel stammen aus Kirchensteuermitteln. Wegen der zurückgehenden Zahlen der Kirchenmitglieder werden diese Zuschüsse bis zum Jahr 2030 schrittweise eingestellt werden.
Der Diakonieverband nimmt gerne Spenden für seine Arbeit entgegen: Evangelische Bank eG, IBAN: DE97 5206 0410 0605 0204 33, BIC: GENODEF1EK1
Wirtschaftsplan und Stellenplan wurden einstimmig genehmigt. Der Stellenplan sieht für das begonnene Jahr 2025 84 Stellen vor, wegen einiger Teilzeitbeschäftigungen entspricht das etwa 57 Vollzeitstellen. Die Personalkosten machen mit 87% den größten Kostenblock aus.
Die Verabschiedung von Andreas harder findet am 6. Juni um 15 Uhr in der Versöhnungskirche in Waldshut statt. Dekan Markus Wagenbach verabschiedete die Versammlung mit einem Abendsegen.
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Quelle: Jürgen Bendig












