Einführung von Pfarrerin Nicole Otte-Kempf

als Pfarrerin in Waldshut

Am Freitag, dem 20. September, wurde Pfarrerin Nicole Otte-Kempf in ihre neue Aufgabe als Gemeindepfarrerin in Waldshut (50% Stellenanteil) und Klinikseelsorgerin (weitere 50%) von Dekan Markus Wagenbach im Gottesdienst in der Versöhnungskirche eingeführt.
Der Termin dafür war bewusst nicht auf einen Sonntag Morgen gelegt, damit möglichst viele Personen teilnehmen konnten. Das hat sich gelohnt, der Gottesdienst war sehr gut besucht. Viele waren von weit her gekommen.
Die Kantorei unter Leitung von Bezirkskantor Matthias Flierl und sein hochklassiges Orgelspiel gaben dem Gottesdienst einen festlichen Charakter.

Gottesdienst zur Einführung von Pfarrerin Nicole Otte-Kempf am 20.9.2024
Die Teilnehmenden begrüßte Dr. Armin Rosa-Zeiser für den Kirchengemeinderat Waldshut
Frau Otte-Kempf wurde auch zum Dienst im Kooperationsraum der Gemeinden Albbruck-Görwihl, Laufenburg und Waldshut eingeführt. Im Rahmen des Strukturprojekts ekiba2032 wurden Kooperationsräume im Kirchenbezirk gebildet. Hier wurde es sichtbar.
Kirchengemeinderäte aus diesen drei Gemeinden, die Klinikseelsorgerin Hanna Günther (rk) und der Ehemann Carsten waren an Lesungen und Gebeten beteiligt. 
Dekan Markus Wagenbach (Höchenschwand) ging auf den Neuanfang, z. B. an einer neuen Stelle, ein. Neuanfang braucht Kraft, und die gewinnen wir aus dem Glauben, so Wagenbach, wie im Bibelvers "Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat" zum Ausdruck kommt.
Danach versprach die neue Pfarrerin die gute Zusammenarbeit mit den relevanten Gremien und umgekehrt. Sehr viele Menschen versammelten sich dazu im Altarraum (s. Fotos).
In der Predigt ging Otte-Kempf auf den Charakter des Christseins ein. Ihr ist es wichtig, dass Christen sich gegenseitig in ihrer Verschiedenheit annehmen, dass sie Gemeinschaft erfahren können als Gleiche unter Gleichen. Um sich als Christ empfinden zu können, muss man nichts Besonderes leisten. Sie sei geprägt von dem Satz "Christen sind nicht besser als ander, aber sie sind besser dran."
In einigen Grußworten wurden ihr Glückwünsche ausgesprochen und Ratschläge auf den Weg gegeben: von Landrat Dr. Martin Kistler, von Kirchenrätin, Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Seelsorge (ZfS) und Leiterin der Abteilung Seelsorge im Evangelischen Oberkirchenrat Sabine kast-Streib, Pastoralreferentin und Klinikseelsorgerin Hanna Günther, Schuldekanin Martina Dinner und Pfarrerin Dr. Susanne Illgner für den Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) in Waldshut.
Den vielen Mitwirkenden im Gottesdienst und in der Vorbereitung und Durchführung dankte Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig sehr herzlich und lud zum Apéro im Foyer ein. 
Die Gelegenheit sich beim Apéro auszutauschen wurde gerne und ausgiebig genutzt.
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