Friedenskundgebung 24.2.2024

Gegen den Krieg in der Ukraine

Ukrainerinnen, die als Geflüchtete in Waldshut-Tiengen leben, organisierten eine Friedenskundgebung anlässlich des zweiten Jahrestages des Überfalls auf die Ukraine.
An der Organisation war Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig und der ACK (Arbeitskreis christlicher Kirchen) beteiligt. Er und Pfarrer Siegfried Rosemann von der Baptistengemeinde schlossen die Kundgebung mit einem ökumenischen Friedensgebet ab. Den Text finden Sie ganz unten.

Auf dem Viehmarktplatz mitten in Waldshut kamen Ukrainerinnen und Ukrainer und viele Menschen aus Waldshut-Tiengen und Umgebung zusammen, um für Frieden und gegen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zu protestieren.
Oberbürgermeister Martin Gruner, Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und Landtagsabgeordneter Niklas Nüssle sprachen zu den versammelten Menschen und erhielten viel Beifall. Alle missbilligten den Krieg in der Ukraine und sagten den geflüchteten Menschen und der Ukraine Unterstützung zu.
Mehrere Ukrainerinnen bedankten sich für die freundliche Aufnahme in Deutschland, in Waldshut-Tiengen, für vielfältige Unterstützung, die sie hier erfahren haben. Und sie schilderten die Folgen des Krieges aus sehr persönlicher, authentischer Sicht.
Eine Gruppe geflüchteter Kinder, die regelmäßig in einen Gruppenraum der Versöhnungskirche in Waldshut zum Singen und Spielen kommen, sang während des Friedensgebets. Zum Schluss sangen sie die ukrainische Nationalhymne, viele aus dem Publikum sangen bewegt mit.
Wieland Bopp-Hartwig und Siegfried Rosemann feierten als Abschluss der Kundgebung ein Friedensgebet mit mehreren Liedern, Psalm, Lesung, Gebet und gemeinsamem Vaterunser. (Text unten)
Nach der Kundgebung beschenkten Ukrainerinnen das Publikum mit Tulpen und luden zum gemeinsamen Essen von Brot / Brötchen ein.
  
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Quelle: Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig